Montag, 20. November 2017

Nach einer "Auszeit"

melden wir uns mit je einem Herz für alle zurück, Rocky und ich. Das blaue ist von Rocky, das rote von mir. Beide zusammen schicke ich an Frau Waldspecht und ihre wunderbare Montagsherzen-Sammlung.de



Es ist ein Ausschnitt aus meinem Kalenderblatt des Monats Oktober, auch dieses Mal wieder mit einem schönen Text und einem Wunsch, den ich gerne an Euch weitergebe


und JA! ich weiß, dass der Oktober längst vorbei ist.

Danke, liebe Elisabetta, dass Du uns vermisst hast. Dein Blog-Motto passt geradezu perfekt 😉

So eine lange Pause war nicht wirklich geplant, aber manchmal kommt es anders .............

Nachdem unser lieber Besuch aus Bayern wieder abgereist ist, haben wir noch ein paar Arbeiten im und am Haus verrichtet: Fenstergitter- und andere Streicharbeiten, Tapezieren, ein bisschen Möbel-Rücken usw. Das hat ein paar Tage in Anspruch genommen, nichts erwähnenswertes also, wäre da nicht die immer noch zu verrichtende behördliche Auflage zum Einbau eines Rückstauventiles zur Kanalisation gewesen, was wir durchaus noch einige Tage hätten verschieben können, wäre da nicht der immer öfter auftretende höchst unangenehme Geruch in einem unserer Badezimmer gewesen, was wir zunächst allerdings auf das fehlende Ventil geschoben haben, wäre da nicht ganz plötzlich das Wasser u.a. unter dem WC herausgequollen ...... Da hatten wir dann den SCH........, im wahrsten Sinne des Wortes.

Gottseidank haben wir ja tolle Arbeiter direkt in der Nachbarschaft, die uns immer wieder bei baulichen und anderen Handwerkertätigkeiten helfen. Wir haben also "Alarm geschlagen", unser lieber Antonio ist gekommen und hat festgestellt, dass er nicht wirklich sagen kann, wo das nun herkommt. Die Vermutung lag allerdings ziemlich nahe, dass da was verstopft ist. ALLERDINGS haben wir keinen Plan o.ä., woraus hervorgeht, wo genau unsere Abwasserrohre unter dem Haus hergehen. Wie berichtet, haben wir seinerzeit ein sehr altes andalusisches Dorfhaus erworben, an dem in der Vergangenheit eine Menge an- und umgebaut wurde. "NO PROBLEMO" ist der Standartspruch unseres lieben Antonio, womit er uns immer wieder zu beruhigen versucht, wenn irgendwelche "Unwegsamkeiten" auftreten. No Problemo also, es dauert lediglich seine Zeit.

"Poco a poco", ein sehr beliebter Ausdruck hier in Andalusien und vom Grundsatz her ja sehr sympathisch. Zuerst einmal wurde das WC abgebaut - WAS FÜR EIN GERUCH IM GANZEN HAUS! - und das Bad gesperrt und ich weiß jetzt endlich, wofür man diese Duftsprays wirklich gebrauchen kann. Dann wurde eine Firma bestellt, die für solche Sachen zuständig ist. Die kamen tags darauf und haben erst einmal mit Hochdruck das System durchgeblasen. Dann sind sie vor dem Haus in das von einem unserer lieben Helfer ausgebuddelte Loch in der Nähe vom Kanaldeckel gestiegen, um herauszufinden, welches denn nun unser Zulauf ist UND haben erst einmal NICHTS gefunden. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam dann endlich Wasser. Hurra! Aber auch dieser Tag war rum. Die folgenden Tage passierte erst einmal nichts. Das Loch wurde zunächst zugeschaufelt.
Dafür hat Antonio unser Bad wieder einsatzbereit hergerichtet. Ne Menge Schmutz musste entfernt werden, da der dicke Schlauch quer durch die Wohnung gelegt wurde.

Der Plan zum Einbau des Rücklaufventiles musste ein bisschen verschoben werden, da zuerst andere Baustellen bedient werden mussten.

Eines Morgens um 8:00 Uhr hörten wir den Schlaghammer am Haus. Aha, jetzt kommt also das Ventil, dachten wir, Antonio hatte drei Mann Verstärkung dabei und es wurde ein schönes großes quadratisches Loch gearbeitet. Dann stoppten die Arbeiten.
Irgendjemand kam vorbei und sagte uns, man müsse da erst eine Genehmigung bei der Gemeinde einholen für das Ausbuddeln der Straße, keine große Sache, aber ein paar Gebühren wären schon fällig.
No Problemo, sagte Antonio und machte sich mit meinem Mann auf den Weg zur Gemeindeverwaltung. Dort wurden sie zum Bürgermeister geschickt, der stellte ebenfalls fest, dass das kein Problem sein dürfte, allerdings müsse da ein Formular ausgefüllt werden.

Mit diesem in der Hand kamen beide wieder nach Hause und gemeinschaftlich haben wir dann dieses Formular ausgefüllt, bis wir zu der Frage nach einer sog. Katasternummer kamen, die wir nicht beantworten konnten. Mit Händen und Füßen und unter Zuhilfenahme von Google-Übersetzer wurde klar, dass dies eine Nummer ist, die man bekommt, wenn die Grundsteuer bezahlt wurde. Grundsteuer? Da hatten wir noch keinen Bescheid bekommen. Also, ohne Nummer keine Unterschrift, ohne Unterschrift, keine Bauarbeiten.
Also marschierten die beiden wieder los. Jetzt zur Bank, denn inzwischen hatten wir herausgefunden, dass es gar keinen Bescheid dafür gibt. Die ist einfach einmal im Jahr fällig und eine sog. Bringschuld. Schön, dass wir dies nun auch wissen.
Ach so, dann meinte der Bürgermeister noch, wir müssten allerdings eine Genehmigung von der Versorgungsfirma einholen (die ist im nächstgrößeren Ort).

No Problemo, meinte Antonio, da fahren wir schnell hin. Gesagt getan mit dem Ergebnis, dass diese Genehmigung gar nicht notwendig ist. Erst, wenn die Arbeiten erledigt sind, kommt ein Inspektor und nimmt diese ab.

Am anderen Tag wurde weitergearbeitet. Auf einmal stoppten die Arbeiten erneut. Das Loch füllte sich mit Wasser, das nicht von unserer Seite, sondern von der anderen Seite direkt aus der Erde kam. Nichts ging mehr. Die für die Wasser- und Abwasserversorgung zuständige Firma La Galasa wurde benachrichtigt. Es wurde rege diskutiert, die halbe Nachbarschaft war natürlich auch dabei. Die mitgebrachte Verstärkung fuhr zu einer anderen Baustelle - Warten war angesagt.
Zwischendurch ging jeder mal nach Hause, um etwas zu Essen, die Baustelle wurde notdürftig abgesichert. Die Versorgungsfirma schickte jemanden vorbei, der ein Mittel gegen Ungeziefer hineinkippte. Am späten Nachmittag dann und nach weiteren vielen Diskussionen mit der Nachbarschaft, kam dann endlich der Baustellenwagen des zuständigen Unternehmens.

Das Loch wurde vergrößert bis hin zum Kanaldeckel, die Straße nun endgültig abgesperrt. Der Verteiler war defekt. Da musste ein neuer her, den allerdings hatte man natürlich nicht dabei. Gegen Abend war diese Arbeit erledigt. Das Loch wurde ein weiteres Mal notdürftig zugeschüttet, für unser Ventil war keine Zeit mehr, denn es wurde mittlerweile dunkel. Alle Nachbarn standen noch eine Weile zusammen und stellten fest, dass sie bereits seit längerem keinen richtigen Wasserdruck mehr hatten - Aha!

"Unser" Antonio hatte seine Zeit vertan, ohne wirklich etwas erreicht zu haben und hatte nun leider wg. einer anderen Baustelle keine Zeit mehr für uns.  Nun geht es am 27. November 2017 weiter mit den Arbeiten. Also wurde das Loch wieder notdürftig zugeschüttet.
No Problemo, sobald wieder Zeit ist, wird das Ventil angebracht .......................
Die Nachbarn freuen sich derweil, dass sie wieder einen guten Wasserdruck haben. Wenigstens etwas!

Ach ja, Andalusier müsste man sein .................................................
Mir stand wirklich nicht der Sinn nach bloggen.

Und jetzt kommt mein Kalenderblatt des Monats November - wie für mich gemacht!


"Ich wünsche dir, dass du dir
jedes kleine Erfolgserlebnis
aus dem Alltag herauspickst
und es feierst!"

steht da - so sollten wir es machen!

Feierlaunige Grüße, ZamJu



Mittwoch, 11. Oktober 2017

Einen herzlichen Gruß


soll ich ausrichten und schnell noch ein paar Fotos von einem kleinen Spaziergang rund um unser Dorf zeigen.
Und danach ist hier für ca. 10 Tage Pause.
Meine Freundin Jessy kommt nämlich heute gegen Abend mit Ihren Leuten von Deutschland angereist und da haben wir wirklich keine Zeit mehr, zu berichten.
Wird aber alles nachgeholt. Versprochen.
Es stehen ein paar Ausflüge auf dem Programm. Wir freuen uns schon.



Gestern haben wir eine Riesen-Raupe gesichtet, die wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Sie war ungelogen mindestens 9 cm lang. So eine haben wir noch nie gesehen. Frauchen hat dann im Internet recherchiert und herausgefunden, dass es sich um einen sog. Ligusterschwärmer handeln muss. Ich fand das Tier ja eher langweilig, weil es so gar nicht auf mich reagiert hat. Die hatte es aber auch echt eilig und ziemlich schnell im Gebüsch verschwunden.
Die Riesenraupe werden wir noch zum DND-Tag von Ghislana schicken. Da ist zwar derzeit auch Pause, aber der Link für schöne Natur-Fotos ist "offen".


Die verschiedensten Sträucher, Bäume und Blumen blühen. Frauchen liebt den Geruch der Apfelsinenblüten.






















Zum Schluss haben wir noch ein bisschen den  Petanca-Spielern (Boccia) zugesehen: Da ist nämlich einer unserer lieben Nachbarn dabei. Das Spiel ist hier sehr beliebt bei Jung und Alt. An diesem Tag haben sie ein Turnier gehabt und sind dritte geworden.


So, das war's für heute.
Noch ein liebes Wuff von mir und einen herzlichen Gruß von ZamJu.
Bis bald.


Samstag, 7. Oktober 2017

Zitat im Bild

ZiB 30-2017
mit viel Herz für Tiere und für Novas Sammlung


Tierische Grüße, ZamJu 😉

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